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mama


Mama,

warum sollte ich nicht leben? Warum gabst du mir  den Tod und nicht das Leben?

Mein kleines herz.. das schlug nicht lang. Mama,ist dir denn gar nicht bang?

Ist dir bewusst, was du hast getan? Mein Leben das fing doch erst an!

Nie werde ich das Licht der Welt erblicken mich an deiner Zärtlichkeit erquicken!

Nie mit anderen Kindern lachen keine verrückte Sachen machen!

Mama es schmerzt mich, das zu fragen kannst du diese Last mit dir tragen??

Du hast mir den hauch des Lebens genommen ach, ich hätte ihn ja kaum gewonnen.

Mama dir denn gar nicht weh, dass mein kleiner Leib dahinschmolz wie Schnee?

Ja Mama weine nur immerfortich bin schon lange an einem anderen Ort.

Nur eine Frage wird mich immer quälen doch die Antwort sie wird immer fehlen

Mama warum sollte ich nicht leben?

 




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kalendar  
   
liebeskummer  
  So nah und doch so fern

Du bist so nah und doch so fern,
unerreichbar wie ein fremder Stern.

Es wird niemals sein,
niemals geschehen,
wie es hätte sein können,
wir werden es niemals sehen.

Die Sehnsucht ist unendlich stark,
sie erschüttert mich bis ins Mark,
dieser Schmerz ist wie 1000 Hiebe,
doch stets verborgen bleibt meine Liebe.

Dieser Weg bedeutet nicht,
es fehlt der Mut,
doch Schweigen rettet Vieles
und ist manchmal gut.

Daß ist alles, was ich zu sagen habe.
Daß ist alles, was Du wissen sollst.
Die Hoffnung ist zwar stets vorhanden,
die Realität wird diese aber stets verbannen...
 
liebeskummer  
  Noch immer du!

Du bist der einzige der mir gefällt,
das hab ich einfach festgestellt.
Doch für dich ein freund und nicht viel mehr,
ich finde das schade, wirklich sehr!

Das bringt mich zum verzweifeln oft,
ich glaub zu viel hatt ich erhofft.
Doch was würdest du tun an meiner Statt,
so langsam bin ich wirklich matt.

Vom vielen kämpfen nur um dich,
jetzt fühle ich mich fürchterlich!
So wirklich hast duŽs nie bemerkt,
was mach ich denn nur bloß verkehrt?

Alle andern schon am lachen,
ihre dummen Späße machen!
Ich find das alles nicht sehr fair,
denn ich liebe dich wirklich sehr!

Ich weiß, du sagtest schon mal nein,
doch kann das denn das letzte sein?
So wirklich glauben kann ichŽs nicht,
deswegen schreib ich dir dieses Gedicht.
 
sehnsucht  
  Du klarer Stern, der...

Du klarer Stern, der meine Nacht
Mit freud'gem Kuss hinweggelacht,
Wer je dich sah, vergisst dich nicht.
Wo gingst du hin, du schönes Licht?
Ich suche dich auf Berg und Höhn;
Denn ach! - Du warst so schön, so schön!

In deines Auges mildem Glanz
Verlor sich meine Seele ganz.
Und im Verlust ward mir erst klar,
Dass in mir Geist und Leben war.
Nun such ich mich in dir, mein Stern,
Doch ach! - Du bist so fern, so fern!

Adolf Böttger 1815-1870


Komm, o Nacht! -

Komm, o Nacht! - und nimm mich hin,
Dass ich schlafend mich vergesse,
Länger nicht mit wachem Sinn
Meines Kummers Tiefen messe.

Schlafe, müdes, wundes Herz
Deine Klagen sind vergebens.
Schlaf ist Balsam deinem Schmerz,
Traum die Blüte meines Lebens.

Julius Sturm 1816-1896


Eine Rose

Ist der Frühling über Nacht
Aus dem Land gegangen, ---
Einer Rose lichte Pracht
Seh ich ewig prangen.

Tausendschön und Veilchenkraut,
Dürft euch nicht bemühen,
Wenn mein Liebchen auf mich schaut,
Seh ich alles Blühen!
 
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